Endlich Fallschirmspringen – mein Skydive Bericht mit Bildern und Live-Video

Mein 1. Mal Fallschirmspringen – Kilkenny, Irland

in Skydive-Montur.

Bereit zum Einstieg, in voller Skydive-Montur.

Schon lange geplant und ganz oben auf meiner ToDo Liste, war es nun endlich soweit – ein hammerstarkes Geburtstagsgeschenk zum 30. wurde eingelöst!
Kurzfristig kam ein Angebot auf, im Irischen Kilkenny nicht sehr weit von Dublin im Juli 2015 einen Tandem-Skydive zu machen. Beim Tandem-Sprung wird man mit einem erfahrenen Profi verbunden, der sich dann zu 99% um die Abwicklung des Sprunges kümmert, also den Fallschirm im richtigen Moment aktiviert, den Fallschirm lenkt und eine lupenreine Landung sicherstellt.

Das Fallschirmspringen hat mich schon seit vielen Jahren gereizt und die Vorfreude auf diesen Tag war sehr groß. Voraussetzung ist es, dass die Wetterverhältnisse auch mitspielen, damit der Fallschirmsprung tatsächlich stattfinden kann und der Termin nicht verschoben wird. Dafür muss es am Tag des Sprungs trocken sein, bei maximal leichtem Wind.

Am besagten Tag, einem Sommer-Samstag in Irland, waren die Voraussetzungen an das Wetter erfüllt: leicht bewölkt und etwas sonnig bei geringer Windstärke von ca. 20 Grad.

Somit stand dem ersten Skydive-Sprung im Alter von jetzt 30 Jahren nichts mehr entgegen. Angekommen an einem ganz kleinen Flughafen, ging es an die Vorbereitungen. Am Flughafen selber standen ganze 3 Klein-Flugzeuge und das Rollfeld war eine lange Wiese. Im einzigen Hangar des Kilkenny Air Fields war das Equipment des Fallschirmsprung-Vereins gelagert und dort wurde zunächst die Anmeldung und eine Einweisung vorgenommen. Bei finaler Anmeldung musste ich versichern, dass ich den Anbieter in keinem Fall verklagen werde, da der Extremsport des Fallschirmspringens einfach Gefahren birge. Na gut – das Vertrauen war ausreichend vorhanden… zumindest gibt es zahlreiche, tolle Erfahrungsberichte online !

Bei der Einweisung ging ein erfahrener Fallschirmspringer bzw. Instruktor auf die wesentlichen Aspekte ein, auf die man zu achten hat: Beim Aussteigen aus dem Flieger nicht nach unten schauen, sondern Kopf und Beine nach hinten abwinkeln, mit Blick nach oben. So gelangt man eine optimale Aerodynamik. Zweiter wichtiger Punkt ist es, vor der Landung die Beine nach oben zu heben, damit man eine möglicherweise harte Landung abfedern kann. Das war im Prinzip schon alles !

Ganz vielen Dank an die supercoolen Skydive-Instructor, die das Erlebnis besonders unvergesslich machen und die Anspannung im Flieger mit ihren spassigen Sprüchen gelockert haben: „Wish me Luck !!“ hieß es von meinem Instruktor Shane, einem Australier, der so oft aus dem Flieger springen möchte wie nur möglich und schon über 7.000 Sprünge auf dem Buckel habe.
Beim Tandem-Sprung geht es ca. 15 Minuten mit dem Flieger auf eine Höhe von 10,000 Feet (ca. 3,2 KM), dann in den Freifall (ca. 20 Sek.) und anschließend gleitet man genüsslich 2-3 Min. gen Erdboden zurück.
Ganz vielen Dank an SkydiveIreland und deren Ausnahme-Instructor Shane, der das ganze Erlebnis mit seiner GoPro, befestigt an seinem Handgelenk, gefilmt hat. Das, wie ich finde, echt coole und qualitativ gute Live-Video gibt den ganzen Ablauf des Fallschirmsprungs, also vom Besteigen der Maschine bis zur Landung optimal wieder und gibt einen echt authentischen Überblick für Unentschlossene:

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